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Flurstückbildung: Ein Grundstück wird (ab)geteilt oder mehrere verschmolzen

Der häufigere Fall der Flurstückbildung ist eine Abtrennung in Trennstücke, doch kommen auch Zusammenlegungen vor. Sie planen ein Grundstücksteil abzutrennen, um es zu veräußern, zu beleihen oder zu verschenken? Dann sind wir Ihr erster Schritt zur Tat. Ohne sogenannte Flurstückbildung, eine Fortführungsvermessung für das Kataster, gibt es keine grundbuchrechtliche Teilung und Übertragung. Denn nur für im Kataster existierende Flurstücke kann ein Eigentümerwechsel erfolgen. Soll sich der Grenzverlauf Ihres Grundstücks durch Flurstückteilung ändern, stehen dafür prinzipiell zwei unterschiedliche Wege zur Verfügung: die Zerlegung oder die Sonderung.

Zerlegungsvermessung: aus einem Grundstück werden mehrere

In einer Zerlegungsvermessung legen wir die geometrische Form der zwei oder mehr zu bildenden Flurstücke komplett neu fest, vermessen diese und marken sie ab. So „entstehen“ eigenständige Grundstücke und erhalten eine neue Bezeichnung und Flurnummer. Wir beziehen dazu alle beteiligten benachbarten Eigentümer ein und laden diese vor. Den abgesteckten Grenzverlauf aller Grundstücke übermitteln wir sodann ans Katasteramt: Die Eintragung in die Liegenschaftskarte kann stattfinden. Der jeweilige Grenzverlauf jedes Grundstücks ist damit rechtlich eindeutig definiert. Für die Grundbucheintragung erhalten Sie von uns den erforderlichen Fortführungsnachweis.

Sonderung: Teilung ohne Vermessung

Unter bestimmten Qualitätsverhältnissen des Katasters empfiehlt sich eine weit weniger aufwändige Sonderung. Bei uns in Niedersachsen ist es in vielen Fällen möglich, dieses schnelle und kostengünstige Verfahren anzuwenden. Da es keine Vermessung vor Ort vorsieht, müssen allerdings die vorbestehenden Katasterdaten klar definiert, jeder Grenzpunkt sicher und eindeutig beurkundet sein. Zudem setzt eine Grenzziehung „am Schreibtisch“ einen klaren, geometrisch einfach vollziehbaren neuen Grenzverlauf zwischen den Grundstücken voraus.

Die Kosten orientieren sich laut Kostenordnung für das amtliche Vermessungswesen (KOVerm) an Grundwert und Anzahl der Grundstücke und neuen Grenzpunkte. Unser Kostenrechner gibt Auskunft. Sie sind sich im Unklaren, wie der künftige Grenzverlauf am günstigsten aussehen könnte? Ob eine Sonderung für Ihren Fall infrage kommt? Wir wissen Rat und unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung, kontaktieren Sie uns.

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